Abschied von Spanien – Unser letzter Hafen in Baiona

Bei starkem Wind kommen wir in der Stadt Baiona, der Region Galicien in Spanien, gute 20 km nördlich der Grenze zu Portugal an. Die Marina ist wunderschön, sehr gepflegt und die Duschen sind wie kleine Wellnessoasen. https://www.mrcyb.es

Einer der schönsten Yachtclubes, die wir bisher gesehen haben und erst die Umgebung! Dieser Ort ist ein Traum und lädt uns ein, zu verweilen….

Baiona, gleicht optisch einem kitschigen Postkarten Bild. Verlässt man die Marina, gibt es links und rechts Badestrände mit kleinen, zauberhaften, bunten Booten, als wäre man in den 50er Jahren gelandet und ich kann die Stimme von Caterina Valente hören.

Doch dann stehe ich vor der Burg und die holt mich zurück, wenn auch nicht in das Jetzt, aber die Klänge und die Fröhlichkeit sind weg. Das Castillo de Baiona, auch als Castillo de Monterreal bekannt, verdankt seine Anlage der strategisch, exponierten Lage im Bereich der südlichen Rías Baixas. Wer sich einmal wie ein König, eine Königin oder ein Burgfräulein fühlen will, sollte das Paradores Hotel besuchen. Mein letzter Hafen und der letzte Halt in Spanien. Mein Herz ist schwer. Ich liebe alles in Spanien, aber wer die Welt sehen will, der muss loslassen können, oder zumindest weiter fahren.

Hier gibt es einen ganz, besonderen Hundespazierweg, um die Halbinsel Península de Monterreal, inklusive einem kleinen Agility Parkour für Budhi. Es gibt auch die Möglichkeit in Etappen den Jakobsweg zu gehen, zum Beispiel Baiona-Vigo, knappe 27 Kilometer, zwischen fünf und sechs Stunden, oder ein schöner Spaziergang von Baiona nach A Ramallosa.

https://www.caminodesantiago.gal/de/planen-sie/die-routen/der-camino-portugues-de-la-costa/die-strecke-baiona-vigo

Nach einer Nacht, einer herrlichen Dusche und ganz viel Obst, brechen wir auf. „Adiós país maravilloso!“ Weiter geht es….Der Wind macht was er will, mal ist er extrem stark, mit Böen bis zu 8 Knoten, dann von jetzt auf gleich, dreht er und kommt von vorne. „Olá portugal“ Die See ist etwas rauer und der Wind auch. Die letzten Stunden dreht der Wind wieder. Sehr Gut. „So kann es bleiben!“ So was darfst du nie an Board einer Segelyacht sagen! Den partout, nimmt der Wind so extrem zu, dass wir mehr schlecht als recht einen kleinen Hafen anfahren müssen. Mit der Pause hatten wir nicht gerechnet. Es stürmt so stark, dass das Anlegen fast unmöglich ist. Der Hafenmeister hilft uns und mit vereinten Kräften, machen wir uns fest. https://marinadapovoa.com. Wir sind alle sehr müde. Die spanische Flagge wird abgenommen und die portugiesische Gastlandsflagge gehisst. Simon und Valerie freuen sich sehr, unter dem Motto, wir sind den Kanarische Inseln, ein bisschen näher. „Na, oder wir fahren nochmals zurück….“, stelle ich grinsend in den Raum. „Oder wir fahren zurück!“, sagen die beiden und lachen. Wir wissen alle, dass zurückfahren keine Option ist, aber sag, niemals nie…! Wer weiss, wer weiss, ein Füchslein, xxx, 😉 Das Pendant zu den französischen Eclairs und eine portugiesische Spezialität: Pastéis de Nata, Pudding-Blätterteiltörtchen. Die sollte man auf jedenfall probieren.-

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert