Biskaya-Überquerung – Ankunft im stürmischen Santander


Unsere Biskaya-Überquerung endet im stürmischen Santander. Wir sind endlich da! Spanien begegnet uns mit Regen und Sturm und nebenbei, es ist eiskalt. Egal, wir haben es geschafft! Wir sind in Santander, einer der elegantesten Städte der Nordküste Spaniens, geprägt vom Meer, Gebirge und von atemberaubenden Buchten.

Die Zeit rennt und wir haben sehr viel erlebt, so als wäre ein Jahr vergangen und irgendwie, ist es das ja auch. Die Biskaya-Überquerung hat uns mehr abverlangt als erwartet. Die kleine Marina in Santander ist im Winterschlaf, trotzdem können wir hier zwei Nächte stehen. Die Duschen in der Marina sind alt aber heiss, sauber und super herrlich, das brauchen wir dringend, nach dieser langen, nach unserer langen und aufregenden Etappe über die Biscaya.Ein Luxus für mich. Ich liebe eine heisse Dusche. Nach einem Budhi Spaziergang und einem kleinen Frühstück, machen Simon und ich uns auf dem Weg zum nächsten Supermarkt. Ein Lidl, 5 Kilometer entfernt, denn wir müssen einmal um den Flughafen in Santander rum. Der Lidl hier ist sehr modern und fast schon eine kleine Welt in sich. Obst wohin mein Auge reicht. Ich flippe aus vor Freude. Obwohl wir zu Fuss unterwegs sind, packe ich den Einkaufswagen mit Obst und Gemüse randvoll. Es gibt sogar Medjool Datteln. Der Süsskram fällt hier mager aus, aber das wussten wir. Wenn man Erdbeeren, Orangen, Ananas, Trauben und Mango hat, braucht man keine Schokolade. Ich werde backen! Auf jedenfall quillen unsere Rucksäcke und großen Einkaufstaschen über, daher entschliessen wir uns, via Uber zurück zufahren! Ein Festmahl bereite ich zu. Einen „Dunch“ wie wir es nennen, eine Mischung von Allem. Noch kein Abendessen, auch kein Brunch mehr, zu spät für eine Jause. Ein wie wir es aussprechen DANTSCH, da gibt es einfach alles, was das Herz begehrt oder auf was man Appetit hat. Warm, kalt, herzhaft, süss und salzig. Das Leben ist schön und diese Dankbarkeit ist wertvoller als Brillanten! Wer weiß schon, was morgen ist – aber heute, nach unserer Biskaya-Überquerung, zählt nur dieser Moment.

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