Zwischen Galicien und Asturien liegt die Ría de Ribadeo, ein schmaler, etwa 10 km langer Meeresarm. Wir segeln unter der Autobahnbrücke, der Ponte dos Santos durch den Eo an der Kulisse der Steilküste entlang, werden Zeugen der steinernen Säulen, die sich gebildet haben, hinter denen eine ganze Reihe von Höhlen liegen, die durch tiefe Gänge untereinander verbunden sind und sind begeistert. Sicher ein krasses Erlebniss diese Höhlen zu durchwandern, oder durch zu kriechen. Aber hier sind wir nur auf der Durchreise, warten ab, bis der Wind dreht und der Sturm sich beruhigt. Leider schlafen wir hier wieder mal sehr schlecht. Der Wind drückt das Wasser direkt in die Marina, Navita schaukelt uns extrem hin und her, so das man immer wieder aus dem Schlaf gerissen wird. Simon und ich stehen geschlaucht auf. Nach einem starken Kaffee gehen wir mit Budhi los, schreiben einen kleinen Brief an Valerie, sie soll sich noch ausruhen. Wir holen Brötchen und kommen in Kürze wieder, hoffentlich kann sie noch ein wenig schlafen. Mit dem Aufzug geht es in die obere Stadt. Wow! Die Müdigkeit ist weggewischt, der kleine Hunger gestillt, von der atemberaubenden Aussicht. Simon und ich sind überwältigt.

Man sagt, die Hauptattraktion von Ribadeo sein die Strände, die zu den schönsten der Nordküste von Galicien gehören. Ich finde, alles hier ist schön und auch besonders. Egal ob die kleinen Gassen, die Kapelle da Atalaia, oder die Kapelle Santa Cruz oder das Kloster von Santa Clara. Das Torre dos Moreno, konnten wir uns leider nicht ansehen, weil es renoviert wird. Aber die Illa Pancha konnten wir uns anssehen, die Insel ist für ihren Leuchtturm bekannt, der seit Mitte des 19. Jahrhunderts, Schiffen den Weg weist. Beeindruckend und wunderschön! Auf jedenfall ist dieser Ort einen Besuch wert, aber vielleicht im Juni, wo alles blüht. Die Marina: https://clubnauticoribadeo.com/


